Mieterselbstauskunft – Die nackte Wahrheit über Mieter

Inklusive kostenlosem Mieterselbstauskunft Formular


Wer selbst schon einmal eine Mieter Selbstauskunft ausfüllen musste, kann sich zum Kreis der Personen zählen, die eines ganz genau wissen: Wohnungssuche kann mühsam sein und sich in vielen Fällen sogar über mehrere Wochen strecken. Hat man dann endlich ein interessantes Wohnobjekt gefunden und hinterlässt bei der Wohnungsbesichtigung einen positiven ersten Eindruck, dann steht doch dem erfolgreichen Einzug eigentlich nichts mehr im Wege. Aber da haben Sie die Rechnung ohne den Vermieter gemacht. Denn dieser verlässt sich meist nicht auf seine Intuition, sondern fordert Sie dazu auf, ein Mieterselbstauskunft Formular auszufüllen.
Für die Wohnungssuchenden unter Ihnen, denen der Begriff Mieterselbstauskunft absolut nichtssagend ist, sei kurz erklärt: Die Mieterselbstauskunft ist ein Formular, auf dem interessierte Wohnungssuchende und potenzielle Nachmieter ihre Daten hinterlassen. Aber: Es handelt sich hierbei nicht nur um allgemeine Kontaktdaten und Informationen wie etwa Name, Adresse und Handynummer, Familienstand oder Staatsangehörigkeit. Nein, die Mieterselbstauskunft will alles über Sie wissen. Dazu gehören unter anderen vertrauliche Daten wie z.B.:

  » Polizeiliches Führungszeugnis
  » Einverständniserklärung zur Schufa-Selbstauskunft
  » Momentanes Arbeitsverhältnis mit Details zu Arbeitsverträgen
  » Angaben zu Bruttolohn bzw. Nettolohn
  » Gehaltsabrechnungen
  » Bankverbindung
  » Weitere Konten bei anderen Banken
  » Darlehensverpflichtungen und Angaben zu deren Höhe

Mieterselbstauskunft Formular zum kostenlosen Download


Mieterselbstauskunft Vorlage PDF

Ohne Selbstauskunft keine Mieter

Mieterselbstauskunft Formular
In der Mieterselbstauskunft geben Sie
vertrauliche Informationen preis

Diese Liste über Merkmale einer Mieter Selbstauskunft ließe sich noch weiter führen. Sie variiert je nach Wohnung bzw. Vermieter. Die Frage stellt sich jedoch: Ist dies rechtens? Darf der Vermieter in einer Mieterselbstauskunft Fragen über mein Nettogehalt stellen oder ein polizeiliches Führungszeugnis einfordern, um mein Vorstrafenregister zu überprüfen?
Einerseits ist es sicherlich verständlich, dass Vermieter so viel wie möglich über den Mieter wissen wollen, den Sie in ihre Wohnung lassen. Je mehr Informationen der Vermieter über Sie als zukünftigen Mieter oder andere Mitinteressenten haben, desto besser kann er Sie einschätzen. Oft genug geraten Vermieter nämlich an Mietpreller und bleiben auf den Mietkosten sitzen, wenn sich die schuldbewussten Mieter dann aus dem Staub machen. In einigen Fällen haben Vermieter mit Vandalismus und Zerstörungswut zu kämpfen und haben gar keine andere Wahl, zahlungsunwiiligen Mietern die Wohnung zu kündigen. Die Mieterselbstauskunft dient den Vermietern also in aller ersten Linie zur Absicherung. Demzufolge sind Fragen, welche die Liquidität und die Zuverlässigkeit des Wohnungsinteressenten betreffen durchaus zulässig. Aus diesem Grund finden sich in den meisten Formularen zur Mieterselbstauskunft folgende Fragen wieder:

  » Dauer des aktuellen Mietverhältnisses
  » Grund des Wohnungswechsels
  » Zahlungsfähigkeit bzw. Erlaubnis zur Einholung einer Schufa-Auskunft
  » Brutto- und Nettoeinkommen
  » Vorstrafen

Mit dem rosafarbenen Formular bekommen Sie exklusiven Zugang zum gelben Formular. Für den Passierschein A38 benötigen Sie noch das grüne Formular:
  » Korridor: Bewerbungsmuster, Schalter Bewerbungsanschreiben

Mieterselbstauskunft – Kein Einkommen

In einigen Fällen (beispielsweise bei Studenten) haben potenzielle Nachmieter kein eigenes Einkommen. Um trotzdem dem Vermieter die nötige Sicherheit zu geben, dass die Zahlung der Miete pünktlich erfolgt, übernimmt ein Bürge die Verantwortung zur regelmäßigen Zahlung. In der Regel sind das die Eltern, wobei dann das Einkommen der Eltern bzw. des Bürgen in der Mieterselbstauskunft anzugeben ist.